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Lebenstraum Fußball PDF Print E-mail

Buchtipp:
"Lebenstraum Fußball - Von der Fußball-Leidenschaft zum Jesus-Abenteuer"


 

Sternstunde


Es war morgens, gegen vier Uhr 30. In rasendem Tempo überholte mich mein Kumpel genau in dem Moment, in dem ich nach links abbiegen wollte. Unsere Autos berührten sich, Scherben flogen durch die Luft, und ich wartete auf die Katastrophe. Doch wie durch ein Wunder kam ich irgendwie zum Stehen. Das war knapp! Hier hätte mein Leben zu Ende sein können. Heute weiß ich, dass Gott noch etwas mit mir vorhatte. Damals wusste ich nur, dass sich in meinem Leben etwas ändern musste. Ich war ein leidenschaftlicher Fußballspieler. Begabt, technisch stark, schnell und mit ausgeprägtem Spielverständnis. Man hatte mir eine hoffnungsvolle Karriere prophezeit. Deshalb gab es außer Fußball damals nichts für mich. Fußball war mein Leben.

Formkrise - Lebenskrise


Doch nur Fußball geht im richtigen Leben auf Dauer nicht. Das war auch bei mir so. Durch einen unglücklich verpassten Aufstieg zerbrach mein damaliger Lebenstraum und ich geriet in eine Krise. Zuerst war es nur eine Formkrise, dann auch eine Lebenskrise. Das gibt es nicht nur bei Sebastian Deisler, Robert Enke oder Diego Maradonna. Das gibt es auch in jeder normalen Fußballerkarriere. Lange Zeit versuchte ich das mit viel zu viel Alkohol und reichlich Nikotin zu kompensieren. Meine Form wurde dadurch nicht besser. Meine Seelenlage auch nicht. Es ging vielmehr rasant abwärts mit mir. Und dann kam der Unfall, der mir schlagartig vor Augen führte, dass unser Leben manchmal tatsächlich am seidenen Faden hängt. Mein Bruder kümmerte sich damals um mich. Einmal sagte er mir ganz direkt: "Denk doch mal drüber nach, ob das, was du jetzt erlebst, vielleicht nicht zufällig ist. Kann es sein, dass Gott vielleicht gerade dabei ist, kräftig bei dir anzuklopfen!" Gleichzeitig lud er mich zu einem christlichen Sommercamp ein, wo auch Fußball gespielt werden sollte. "Da kannst du dich austoben und kommst vielleicht auf andere Gedanken", meinte er. Eigentlich hatte ich überhaupt keine Lust auf so etwas. Andererseits ahnte ich, dass da auch eine Chance für mich bereit liegen könnte.

Der göttliche Spielplan


Das Camp war wirklich ganz nett. Und es wurde tatsächlich Fußball gespielt. Doch es wurden auch Lebensfragen angesprochen, die erst seit der Krise und dem Unfall in mir aufgebrochen waren. Was ist der Sinn deines Lebens? Wofür lebst du? Was macht deinen Wert aus? Wer liebt dich vorbehaltlos und nicht wegen irgendeiner Leistung und Fähigkeit? Für mich lief irgendwann alles auf die eine Frage hinaus: Stimmt es tatsächlich, dass Jesus Christus lebendig ist? Ist das wahr, was die Leute mir von ihm erzählen? Liebt er mich wirklich? Kann man mit ihm leben und reden wie mit einem guten Freund, dem man total vertrauen kann? Hat Gott tatsächlich einen Plan mit mir?

Während wir barfuß Fußball spielten, brach ich mir einen Zeh und hatte auf einmal viel Zeit, über all diese Fragen nachzudenken. Am Ende wollte ich es einfach wissen, ob Jesus Christus tatsächlich lebt und mein Leben neu machen kann. Ich wollte wissen, ob sich etwas verändern würde, wenn ich mich auf ihn einlassen würde. Und obwohl das am Anfang schon etwas fremd für mich war, sprach ich noch ein bisschen ungläubig zu Jesus und betete: "Jesus, wenn es dich wirklich gibt, dann will ich dich erleben. Wenn es stimmt, dass du da bist und einen Plan mit meinem Leben hast, dann will ich ihn auch kennenlernen. Ich will mit dir leben und spüren, dass du bei mir bist. Vergib mir meine Schuld. Ich bitte dich: komm in mein Leben, komm in mein Herz."

Von diesem Zeitpunkt an erlebte ich eine deutliche Veränderung. Ich spürte eine große Freude in meinem Herzen. Ich hatte keine Erscheinung, aber ich wusste: Jesus ist da. Dass mein Gebet, mein Gespräch mit ihm kein Selbstgespräch war, erlebte ich eindrücklich, als ich Jesus bat, mich von meinem Alkoholproblem und der Nikotinsucht zu befreien. Ich wurde tatsächlich in kürzester Zeit frei. Jeder eigene Versuch war bisher erfolglos gescheitert. In meinem Herzen wusste ich: ein neues Leben hatte begonnen. Noch nie in meinem Leben fühlte ich mich so angenommen und geliebt. Ich empfand plötzlich einen tiefen Sinn in meinem Leben. Ich wusste, dass meine Schuld vergeben war und dass ich einmal im Himmel ankommen werde.

Eine neue Nummer Eins


Die Frage, was mein Leben in Zukunft prägen und die Nummer Eins für mich sein sollte, beschäftigte mich in den Wochen danach ziemlich stark. "Ganz oder gar nicht" - das war in vielem mein Lebensmotto. Deshalb entschloss ich mich, das Fußballspielen erst einmal zu beenden. Das fiel mir nicht leicht. Denn der Fußball hatte mich bisher zu 100% bestimmt. Er hatte mein Herz nicht nur erfüllt, sondern geradezu besessen. Aber jetzt wollte ich ganz für Jesus da sein. Ich las in der Bibel einen Satz von Jesus, der mein Herz berührte: "Wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren. Wer es aber verliert um meinetwillen und um meiner Sache den ersten Platz in seinem Leben zu geben, der wird es erhalten." (Lukasevangelium, Kapitel 9, Vers 24). "Jesus, was willst du? Wie soll mein Leben aussehen? Was ist dran und welche Pläne hast du mit meinem Leben?" Das waren die Fragen, die mich plötzlich beschäftigten.
So kam es, dass ich danach nur noch in der Freizeit Fußball spielte und erst viele Jahre später wieder mit dem aktiven Fußball anfing. Fußball ist ein großartiger Sport und ich genieße es heute als Jugendtrainer und bei den Alten Herren um Siege zu kämpfen oder bei Benefizspielen für einen guten Zweck zu spielen. Bei solchen Anlässen Leute wie den Weltschiedsrichter Dr. Markus Merk oder die Profis des 1. FC Kaiserslautern zu treffen, sind schon besondere Erlebnisse. Aber das Wichtigste ist es nicht mehr. Die Nummer Eins ist jetzt Jesus Christus.

Meine Erfahrungen habe ich in einem Buch mit dem Titel "Lebenstraum Fußball" zusammengefasst. Hier ist ausführlich beschrieben, wie mein Leben verlief und wie ich zu einem neuen Engagement im Fußball kam. Gern stehe ich für Nachfragen und Kontakte zur Verfügung.

Ade Gärtner



"Lebenstraum Fußball - Von der Fußball-Leidenschaft zum Jesus-Abenteuer"
100 Seiten mit 14 Fotos, 5,00 Euro, Mengenpreise zu erfragen bei: Adolf Gärtner, Triesdorfer Straße 6, 90449 Nürnberg.
info[at]cfn-net.de

 

 
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Bericht „4. Cadolzburger Fußballcamp des Christlichen Fußballer Netzwerkes“

Bei schönstem Sommerwetter startete am Montag, 05.08. früh um 09.00 Uhr unser Fußballcamp auf dem Sportgelände des TSV Cadolzburg. 26 Jungs im Alter von 8 – 13 Jahren hatten ihre Sporttaschen gepackt und ihre Fußballstiefel geschnürt, um von den 4 Trainern – Steffen + Alexander Wolfram, Joachim Klaus und Adolf Gärtner - empfangen und in zwei Trainingsgruppen eingeteilt zu werden. Der Spaß am Fußball und das Erleben von Gemeinschaft, in der jeder unabhängig seines fußballerischen Könnens akzeptiert und wertgeschätzt wird, sind Werte unseres christlichen Fußballcamps, das wir heuer zum vierten Mal in Cadolzburg durchführten. Ein weiteres Markenzeichen sind unsere sogenannten „Lordstimes“, in denen wir den Kindern biblische Geschichten erzählen, verbunden mit Fußballthemen und Fußballerfragen. Dieses Jahr ging es um die Mannschaft und ihre Mannschaftsteile: Abwehr, Mittelfeld, Sturm, Torwart und das ganze Team. So durfte jeder seine internationalen Lieblingsspieler nominieren und daraus seine Traumelf aufstellen.

In Kleingruppen wurde miteinander darüber gesprochen, welche Rolle Jesus Christus in unserem Leben spielen will und wie wir mit ihm als Trainer an der Seite im Spiel des Lebens unseren Platz finden und Gottes Nähe erleben können. Das Lied „Du bist mein Trainer, machst mich fit, und ich lerne Schritt für Schritt. Du lässt die Mannschaft nie im Stich, Jesus ich höre auf Dich.“ war der Hit in den nachmittäglichen Lordstimes.

Besondere Höhepunkte neben den Trainings- und Spielzeiten waren zwei Ausflüge und ein Überraschungsgast. Am Mittwoch ging´s nach Langenzenn-Horbach zum Fußball-Golf, was den Kindern sehr viel Spaß gemacht hat und wo sie ihre fußballerische Geschicklichkeit und technische Ballfertigkeit zeigen konnten. Tags darauf fuhren wir nach Nürnberg, um das Grundig-Stadion von innen anzuschauen und am Valznerweiher beim Training der Bundesligaprofis zuzuschauen. Das war schon spannend, den Japaner Kyotake beim Elfmetertraining zu sehen oder die Trainer Michael Wiesinger und Marek Mintal aus nächster Nähe zu beobachten. Und als das Training rum war, ging es auf Autogrammjagd. Die Jungs hatten T-Shirts bekommen mit dem CFN-Logo, auf dem sie Autogramme ihrer Lieblingsspieler sammeln konnten. Rekordverdächtige 20 Unterschriften zeigte einer ganz stolz auf seinem T-Shirt.

Als wir später von Jugendkoordinator Oskar Cucuejo über die Philosophie des Clubs am Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Nürnberg  informiert wurden, waren Augen und Ohren ganz weit. Er ließ uns einen Blick hinter die sonst für Fußball-Touristen verschlossenen Türen des NLZ tun und zeigte uns, wo die Club-Trainer und zukünftigen Jungstars nachmittags ihre Mahlzeiten einnehmen und abends vor dem Fernseher "chillen".

Zurück auf dem Vereinsgelände des TSV Cadolzburg gab es natürlich ein reichliches Mittagessen, das uns Sportheimwirt Uwe wie jeden Tag zubereitet hatte. Astrid Gärtner  lud jeden  Nachmittag die Eltern in´s  Fußballer-Cafe an der Jugendhütte ein, servierte ein Täschen Kaffee und leckeren Kuchen, den uns Eltern und Gemeindeglieder aus der LKG gebacken hatten. Überhaupt bekamen wir viel Unterstützung. Der EDEKA-Markt hat uns wieder sehr großzügig mit frischem Obst und Getränken versorgt, wofür wir sehr dankbar sind. Aber auch Eltern als FahrerInnen bei den Ausflügen und Gemeindemitglieder der LKG beim abschließenden Grillen tragen zum Gelingen unseres Fußballcamps vom Christlichen Fußballer Netzwerk bei.

Beim Abschlussfest am Freitag gab es wie immer Fußballspiele der Jungs gegen eine Väterauswahl, die sich diesmal sehr ins Zeug legte und keinen Sieg einfach herschenkte. So erlebten wir also wieder ein vielseitiges und erlebnisreiches Fußballcamp, das sich dadurch auszeichnet, dass hier alle kommen und mitspielen dürfen, egal oder Clubspieler oder Gelegenheits-Kicker. Das Miteinander, der Spaß und Fußball mit Werten stehen im Vordergrund. Und dann sorgt der Fußball natürlich immer wieder für Überraschungen. Apropos Überraschung: da war doch noch unser Gast am Freitagmorgen. Florian Schürenberg aus Stein war zu uns gekommen, um mit den Jungs eine Runde zu trainieren und ihnen aus seinem Leben zu erzählen. Er war von der D- bis zur A-Jugend Torwart bei Greuther Fürth und fuhr damals viermal die Woche mit dem Zug von Augsburg nach Fürth. Später spielte er beim FSV Frankfurt in der Regionalliga (heute 3. Liga), bevor er dann mit 22 seine Profi-Karriere beendete. Das ´wieso` und ´warum` gaben Einblick in das moderne Profileben. Er erzählte, was für ihn sein Glaube an Jesus Christus in dieser Zeit bedeutet hat und wie er in den Krisen und Niederlagen daraus Kraft schöpfte und Halt bekam, aber auch bewahrt wurde, in den Erfolgen nicht abzuheben. Er ermutigte die Jungs, sich gerne Ziele zu setzen im Fußball, aber auch auf Gott zu vertrauen und mit ihm im persönlichen Kontakt zu sein, um so besser durchs Leben zu kommen.

Ein schönes und gesegnetes Fußballcamp ging nach fünf erlebnisreichen Tagen zu Ende. Es bleibt der Dank an die Verantwortlichen des TSV Cadolzburg für die Möglichkeit, das tolle Sportgelände zu nutzen. Danke auch an die Mitarbeiter/innen, die eine Woche ihrer Freizeit für die Jungs und dieses Fußballcamp investierten. Und Gott sei Dank für Schutz und Segen in diesen schönen Tagen.

Gruppenfoto der Teilnehmer

Abschluss

Ade Gärtner, Trainer und Prediger

Christliches Fußballer Netzwerk

 

 



Deutsch-Brasilianische Woche (22.-27. Juli 2013)





Werte integriertes Training: „Den Menschen als Ganzes sehen“

„Im Fußball wird der Mensch in den seltensten Fällen als Ganzes gesehen“. So beschreibt der Profifußballtrainer und engagierte Christ Colin Bell die im Amateur- wie auch im Profibereich vorherrschende Situation bei der Spielerausbildung. Und Colin Bell weiß, wovon er spricht. Seit seinem 16. Lebensjahr ist der heute 51-jährige im Profifußballgeschäft tätig, darunter seit fast 25 Jahren als Trainer. Zuerst bei der TUS Koblenz, als Co-Trainer beim 1. FC Köln, bei Dynamo Dresden, Waldhof Mannheim, FSV Mainz und erneut bei der TUS Koblenz, von der er nach einer kurzen Pause 2011 in die Damen-Fußball-Bundesliga wechselte. Zunächst als Trainer beim SC 07 Neuenahr, wo er die „Mädels“ vom letzten auf den siebten Tabellenplatz nach vorne brachte. Am 6. Juni 2013 unterschrieb er einen Vertrag beim Tabellenzweiten 1. FFC Frankfurt, wo er in der nächsten Spielsaison den Sprung an die Tabellenspitze wagen möchte. In seinem zukünftigen Kader trainiert ein Großteil der amtierenden Damen-Fußball-Nationalmannschaft.

 

Was ist das Geheimnis für seinen Erfolg? „Das Training des Körpers ist wichtig, genauso wie das Training der Psyche. Aber es wird sehr oft vergessen, dass der Mensch auch einen Geist hat.“ Und damit meint Colin Bell nicht einen imaginären Geist aus „tausendundeiner Nacht“, sondern etwas sehr Greifbares. Denn „Geist“ ist all das, was den Menschen ausmacht, was ihm Identität, Sinn und Charakter gibt. Und dabei entstehen durchaus gewollte Schnittmengen mit dem psychischen und dem körperlichen Bereich. Denn der Mensch ist eine Einheit aus Körper, Psyche und Geist. Aus diesem Grund nimmt sich Colin nach dem Fußball sehr viel Zeit für seine Schützlinge. Und baut Werte gekonnt in die einzelnen Trainingseinheiten mit ein.


Bei der Trainerschulung am 14. Juni bei der SG Quelle Fürth, an der zahlreiche Trainer aus den umliegenden Vereinen und auch aus dem Freizeitfußballbereich teilnahmen, machte er dies an einigen Beispielen deutlich. „Ihr müsst den Ball schützen!“ ruft er den Nachwuchsspielern zu. Und erklärt den Jungs nach einem ersten Übungsdurchlauf, sie sollen diese Situation in ihr Leben übertragen und sich vorstellen, dass sie – so wie sie die kleine Schwester auf der Straße beschützen – auch den Ball verteidigen sollen. Mit dem Effekt, dass die Jungs sich viel mehr ins Zeug legen und den Ball noch besser abschirmen. Genauso beim Passspiel. Die Pässe kommen z.T. ungenau und scharf. „Schlechter Service“, kommentiert Colin, und fordert die Spieler auf, sich beim Abgeben des Balles den besten Freund vorzustellen, dem man mit einem guten Ball eine Torchance geben will. „Das ist jetzt ein guter Service“, ruft er aus, als sich das Passspiel verbessert. Genauso beim Elfmeter. „Such Dir eine Torseite aus, wo Du den Ball hin schießen willst. Entscheide Dich, und steh‘ zu der Entscheidung.“ Colin stellt sogleich auch wieder den Bezug zum realen Leben her und fordert seine Spieler auf, auch im realen Leben Entscheidungen zu treffen und dazu zu stehen. Er möchte als Trainer seinen Schützlingen dabei helfen, ihren Weg im Leben zu finden und die richtigen Entscheidungen zu treffen. So ist es kein Zufall, dass Jahre später Spieler bei ihm anrufen und ihn um Rat in einer wichtigen Entscheidung fragen. Denn sie haben Vertrauen zu ihm.

Wie baut man Vertrauen zu seiner Mannschaft auf? Colin antwortet so: „Indem man als Mensch authentisch und verlässlich ist.“ Die U11 der SG Quelle Fürth, Versuchsmannschaft beim Probetraining, durfte dies am eigenen Leibe erfahren. Die Spieler mussten sich paarweise mit verbundenen Augen an Hindernissen vorbeiführen. „Des is‘ n geiles Training“, entfuhr es dem 10-jährigen Adrian, der vergnügt am Boden saß und Hindernis spielen durfte. Aber auch die anderen U11-Spieler hatten, genauso wie die zahlreichen anwesenden Trainer, viel Freude an Colins Übungen. „Am Anfang hatte ich ein bisschen Angst, weil ich nichts sehen konnte. Aber dann habe ich meinem Kumpel vertraut“, sagt ein anderer 10-jähriger Fußballer. Vertrauen zwischen Spieler und Trainer, aber auch zwischen den Spielern, das ist Colin’s Erfolgskonzept. Wenngleich Colin ungern das Wort „Konzept“ verwendet. Für ihn ist es mehr ein äußerer Rahmen, den das „Werte integrierte Training“ bietet. Ein Rahmen, der den Menschen in den Mittelpunkt stellt, mit all seinen Fähigkeiten, aber auch mit all seinen Schwächen. Denn der Mensch ist nach seiner Überzeugung nicht das, was er leistet, sondern das, was er ist. Und folgt damit der unter Christen gelebten Überzeugung, dass jeder Mensch, so wie Gott ihn geschaffen hat, einzigartig ist.
Organisiert wurde die Trainerschulung mit Colin Bell durch das christliche Fußballernetzwerk (CFN), das sich im Raum Nürnberg/Fürth mit einem Fußball-Kabarett, Fußball-Camps und Fußballer-Gottesdiensten einen Namen gemacht hat. Ade Gärtner steht hier als Ansprechpartner bereit. Mehr Informationen gibt es unter www.cfn-net.de.
Autor: Matthias Schulz

 

 

Trainerschulung Trainerschulung
Trainerschulung Trainerschulung


Werteintegriertes Training – Seminar mit Colin Bell am 7. Juli 2012 beim TV Fürth 1860

 

„Wenn ich im Restaurant eine Tomatensuppe bestelle und mir der Kellner diese auf den Tisch knallt, dass es mir nur so auf die Hose schwappt, dann ist das schlechter Service. Wieso also spielst Du Deinem Mitspieler den Pass so scharf zu, dass der Ball komplett von ihm zurückprallt?“ So fragt Colin Bell, Bundesliga-Trainer der Frauenmannschaft SC 07 Bad Neuenahr, einen seiner jungen Seminarteilnehmer. Colin weiß, wovon er spricht, und die anwesenden Fußballtrainer hören gespannt zu. Eine komplexe Passspiel-Übung wird gerade ausgeführt, ein Team aus jungen Fußballern wurde extra dafür engagiert. Die Pässe kommen noch sehr ungenau. Woran liegt es? Colin dazu: „Routine ist sehr wichtig. Das wird im Laufe der Übung automatisch besser. Aber ich gehe noch einen Schritt weiter. Pass-Spiel ist Dienst am Mitspieler.“ Colin fordert die Fußballer auf, ihre Spielpartner bestmöglich anzuspielen, damit sie ihrer eigenen Aufgabe (Einleitung eines Dribblings, Torschuss etc.) gerecht werden können. Und man sieht den Erfolg – die Pässe werden genauer, das Ergebnis noch besser. Wo liegt das Geheimnis? Colin Bell ist davon überzeugt, dass das Fußballspiel besser wird, wenn man Werte mit ins Spiel bringt. Wenn man den Menschen als Gesamtheit sieht, als Einheit aus Körper, Psyche und Geist. Identität und Persönlichkeit jedes einzelnen sind dabei besonders wichtig. Dass man damit auch Erfolg haben kann, zeigt die aktuelle Tabellensituation in der 1. Fußball-Frauen-Bundesliga. Colin Bell hat es geschafft seine Damen vom letzten Tabellenplatz auf den 7. Tabellenplatz zu bringen. Drei amtierende Nationalspielerinnen sind derzeit in seinem Team. Es sind Profifußballerinnen, aber zugleich Menschen, die froh sind, einen einfühlsamen Trainer zu haben, der auch für persönliche Probleme ein offenes Wort hat. „Guter Service“ ist eben auch ein gutes Gespräch. Colin Bell engagiert sich neben seiner Trainertätigkeit auch für das Sportlernetzwerk „SRS – Sportler sucht Sportler“ und beim CFN (Christliches Fußballer Netzwerk).

Colin Bell Gruppenbild
Seminar Infos Seminar Teilnehmer

 


 

„30 Kinder beim 1. Christlichen Fußball-Camp – ein voller Erfolg“

Auf dem Waldsportplatz des TSV Cadolzburg kamen in der Woche vom 09. – 13.08. täglich von 09
– 16.30 Uhr 30 Kinder zum 1. Christlichen Fußball-Camp zusammen. Bevor morgens der erste Ball
rollte, kamen Kinder und Betreuer im Sportheim zusammen, um miteinander christliche Lieder zu
singen, zu beten, biblische Geschichten und Anregungen zu persönlichen Fragen des Glaubens zu
hören. Unterstützt wurde dies durch Beispiele christlicher Profifußballer, z.B. von Kaka, Kuranyi,
Cacau und Lucio. Das Betreuerteam um Prediger Adolf Gärtner – Margit Winkler an der Gitarre,
Berit Gärtner und Benedikt Siller an Laptob und Beamer – gestaltete diese Zeit motiviert, um den
Kindern den Glauben nahe zu bringen und um Fußball und Gott miteinander zu verbinden. Es ging
ihnen aber nicht um einen unwirklichen „Fußball-Gott“, sondern darum, sich dem wirklichen Gott,
der in Jesus Christus in unsere Welt kam, zu öffnen, an ihn zu glauben und mit ihm im Alltag zu
leben – eben auch beim Fußballspielen. Das war für manche Kinder neu, aber auch interessant und
ermutigend. Manche Kinder fragten im Vorfeld: was hat eigentlich Fußball mit Gott zu tun? Hier
bekamen einige eine hilfreiche Antwort. Und manchen machte sogar das Singen Spaß.

Danach ging´s dann endlich auf dem Fußballplatz. Die 30 Kinder im Alter von 8 – 13 Jahren teilten
sich in zwei Trainingsgruppen auf, die nach Alter getrennt waren. Fred Rauch, erfahrener Trainer
vom TSV Cadolzburg und Benedikt Siller kümmerten sich um die Jüngeren. Markus Kirschner,
aktiver Spieler der 1. Mannschaft, und Adolf Gärtner trainierten die Älteren, zu denen auch zwei
Mädchen gehörten. An einzelnen tagen kamen Sebastian Scherb, Harry Wörlein und Andreas
Fingerhut unterstützend dazu. Viele der Kinder spielen schon Fußball in Vereinen, z.B. in
Cadolzburg oder Wachendorf, aber auch in Altenberg oder Langenzenn. Es waren aber
„Newcomer“ dabei, Kinder, die bisher wenig mit Fußball zu tun hatten und es einfach mal
ausprobieren wollten. Im Laufe der Woche entwickelte sich eine schöne Gemeinschaft und man
konnte bei etlichen echte Entwicklungen beobachten, sei es im individuellen Bereich oder im
Zusammenspiel als Team. Das zeigt sich besonders am Freitagnachmittag beim abschließenden
Match gegen eine „Väterauswahl“. Alle Kinder durften mal ran. Vier Kinderteams mit je 7-8
Kindern spielten gegen 7 Väter. Hier konnten die Väter gegen die Jüngeren gerade noch mithalten.

Die Älteren D- und C-Jugend-Spieler zeigten dann, was sie gelernt hatten und gewannen ihre Spiele
jeweils deutlich gegen die Väter. So waren diese Spiele ein schöner Abschluss dieser Fußballtage.
Es gab weitere Höhepunkte in dieser Fußballwoche. Am Dienstag führte uns ein Ausflug nach
Nürnberg, zuerst zu einer Stadionführung ins Easy Credit Stadion des „Clubs“, später dann zum
Valznerweiher zum Training des 1. FC Nürnberg. Echten Bundesligaspielern einmal aus nächster
Nähe beim Training zusehen und zudem auch noch einige Autogramme ergattern von Spielern wie
Andy Wolf oder Rafael Schäfer – das lässt fast jedes Fußballer-Kinder-Herz höher schlagen – außer
vielleicht von echten „Greuther“ Fans.


Teilnehmer des Fußball-Camps mit Jungprofi M. Bühler in ihrer Mitte

Für den nächsten Tag hatte sich ein 18-jähriger Jungprofi vom Club angekündigt. Manuel Bühler
spielt in der A-Jugend und zeitweise schon in der U 23 des 1. FC Nürnberg. Über Christoph Böck
aus Altdorf, der über die christliche Sportorganisation SRS (Sportler ruft Sportler) christliche
Profifußballer betreut, konnte dieser Kontakt hergestellt werden. Manuel Bühler machte eine kurze
Trainingseinheit mit unseren jungen Fußballern und zeigte beim Torschuss seine fußballerischen
Qualitäten. Und er erzählte einiges aus seinem Fußballerleben und auch was ihm der christliche
Glaube bedeutet. Ein echtes Highlight.


Am Donnerstagnachmittag kam Jugendleiter Wolfgang Müller mit dem DFB-Mobil, um mit
beiden Trainingsgruppen je eine Trainingseinheit zu absolvieren. Der Donnerstag war auch der
einzige Regentag in dieser Woche. Den Morgen verbrachten wir deshalb im Sportheim beim
Großen Preis, einem Quiz rund um Fußball und Bibel. Das Mitarbeiterteam um Quizmasterin Berit
Gärtner hat auch diese Herausforderung bestens gemeistert, sodass die Kinder auch den verregneten
Vormittag bei guter Laune verbrachten.


Die Kinder wurden von Berit jeden Tag mit reichlich Obst versorgt, sodass jeder zwischendurch
genug Vitamine tanken konnte. Und Sportheimwirt Uwe Schönemann hatte jeden Tag pünktlich um
12.00 Uhr das Essen für die hungrige Meute fertig. Und so gestärkt konnte nach einer Pause die
zweite Trainingseinheit kommen.


Die Eltern der Kinder waren am Spätnachmittag eingeladen zu einer Tasse Kaffee und Kuchen,
bevor sie ihre Sprösslinge um 16.30 h wieder mit nach Hause nahmen. Erika Paulini und Astrid
Gärtner hatten dazu ein Fußballer-Cafe an der TSV-Fußball-Hütte eingerichtet und die Eltern mit
selbst gemachten Kuchen verwöhnt, was manche Eltern sichtlich genossen.


Allen Mitarbeitern aus der Landeskirchlichen Gemeinschaft Cadolzburg und aus dem TSV
Cadolzburg sei an dieser Stelle herzlich Dank gesagt für ihren tollen Einsatz. Dank auch den
Verantwortlichen des TSV Cadolzburg, die es ermöglichten, dass wir die herrliche Sportanlage am
Deberndorfer Weg so unkompliziert nutzen konnten.


An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass das Fußball-Camp großzügig unterstützt wurde mit viel
Obst, Müsliriegeln und Erfrischungsgetränken von den Cadolzburger Einkaufsmärkten Edeka, Lidl
und Norma. Herzlichen Dank auch dafür.


Veranstalter des Fußball-Camps war das Christliche Fußballer Netzwerk (www.cfn-net.de) in
Kooperation mit der LKG und dem TSV Cadolzburg. Ein gelungenes Projekt im Rahmen des
Kinderferienprogramms des Marktes Cadolzburg, das 2011 hoffentlich wieder möglich wird.

 

 
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Telefon: 0911 89 68 50 66
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