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Michael Köllner war Interviewgast im Hattrick am 4.11.18

 

Am Sonntagabend lockte der 5. Hattrick zahlreiche Fußball- und Glaubensfans an. Highlight des Abends war Michael Köllner als Interviewgast. Der Cheftrainer vom 1. FCN stand zu Fußball- und Glaubensfragen Rede und Antwort. Das Rahmenprogramm und die Deko von diesem Regionalen Fußball-Gottesdienst brachten Arena-Feeling in die LUX Junge Kirche Nürnberg. 
Ade Gärtner veranstaltet mit seinem Christlichen Fußballer Netzwerk (CFN) schon den 5. Hattrick. Diesmal hat er sich den Cheftrainer vom 1. FCN als Interviewgast in seinen Hattrick geholt. Gebettet in einen Gottesdienstrahmen hören die Besucher moderne Lobpreislieder und einen Fantalk. Jetzt kann man ganz Ohr sein für die Predigt, in der Ade Gärtner von dem Gleichnis Jesu mit dem Schatz und der Perle berichtet. Rasch wird klar: Es geht ans Eingemachte. Was ist wirklich wichtig? Für was würdest Du Kopf und Kragen riskieren, für was trittst Du auf Erden an? Das geht zunächst verblüffend los, indem Gärtner folgendes an die Wand wirft: „Faszination Pferd. Faszination Fußball. Faszination Reich Gottes.“ Aufs Pferd gekommen ist er durch die aktuell laufende Sonderschau auf der Consumenta. Beim Fußball liegt er schon ziemlich richtig wie auch beim Reich Gottes, schließlich will er zwischen beidem eine Brücke bauen. Wer fasziniert sich für was. Einige wenige Handmeldungen faszinieren sich fürs Pferd, die restlichen Meldungen sind viele für den Fußball, und hälftig für das Reich Gottes. Doch wie ist das mit dem Reich Gottes? Gärtner unterscheidet da drei Arten, wie man damit umgehen kann. Entweder lässt mich das kalt. Oder ich hole mir Gott und Jesus punktuell in mein Leben. Somit bestimme ich, wann Jesus bei mir auftaucht, auftauchen darf. Zum Beispiel, wenn eine Prüfung ansteht oder ich den einen Karrieresprung schaffen will. Als dritte Möglichkeit schildert er davon, immer mit Gott und Jesus zu leben. Da gibt es dann kein partielles Hinzuschalten. Es geht vielmehr um eine radikal andere Haltung. Anschaulich schildert er hierzu eine Episode, die ein Freund von ihm auf dem Evangelischen Kirchentag in Stuttgart erlebt hatte. Diesem kamen zwei Jungs entgegen mit der T-ShirtAufschrift: „Jesus spielt in meinem Leben keine Rolle.“ Das fand er heftig. Und das ließ ihn nicht locker. Schließlich drehte er sich um, um ihnen hinterherzusehen, und dann hielt er inne. Auf der Rückseite der T-Shirts war zu lesen: „Jesus führt die Regie in meinem Leben“. Damit unterstreicht Gärtner den Unterschied. Indem wir Jesus nicht nur sporadisch Rollen zuteilen, wann er in unserem Leben etwas zu sagen hat, erteilen wir ihm die Regie über unser ganzes Leben. So, dass wir uns stets an Jesus Christus ausrichten, dass er der Bestimmer über unsere Geschicke ist. Gärtner ermutigt, ins Matthäus-Evangelium zu schauen. Nach dieser flammenden Predigt folgen Lockerungsübungen, sodass schließlich alle auf den Beinen sind und im Pulk einige Runden durch den Gottesdienstraum drehen. Dann kommt der nächste Höhepunkt: Das Interview mit Michael Köllner. Es geht zunächst um den Club und die Begeisterung, die bei Fußballfans und Glaubensfreaks vorhanden ist. In den Kirchen wünscht sich Köllner heutzutage mehr Begeisterung. Er schildert erkennbar, wie er für den Glauben und für Jesus Christus brennt. Dafür müsse er übrigens „nicht ständig mit der Bibel durch die Kabine rennen“. Er lese seiner Mannschaft schon auch mal was aus der Bibel vor, wie auch aus anderen Büchern. Morgens bei seiner Joggingrunde überlegt er sich, was er seinen Leuten als Wochen-Botschaft aufgeben könnte. Wenn er Gedanken dazu bekommt, merkt er, dass das unmöglich aus ihm kommen könne, sondern es werde ihm vielmehr eingegeben. Indem man wüsste, dass es Gott gibt und wir mit Jesus Christus leben können, könne man insgesamt gelassener durchs Leben gehen. Freilich lässt ihn eine Spielniederlage nicht kalt, doch er kann ganz anders damit umgehen, weil er weiß, dass er nur eingeschränkt Einfluss auf die Geschicke hat. Das Club-Credo mit „Liebe, Glaube, Leidenschaft“ scheint wie der Ball aufs Tor zu passen, da er gläubige Spieler in seiner Mannschaft hat. Dennoch würde er nicht zwangsmissionieren. Seine Spieler sieht Köllner als ihm Anvertraute, für die er große Verantwortung trägt. In seinen Antworten und der Weise, wie er sie vorträgt, wirkt Michael Köllner ehrlich, gewissenhaft und er zeigt Demut. Er präsentiert eine Art, wie man gelassen und doch aufrichtig mit Jesus unterwegs sein kann. Nach dem Interview folgen Fürbitten, die auch im Zeichen des Sports stehen. Ein gesungenes modernes Glaubensbekenntnis rockt die Reihen, ein gemeinsames Vater Unser verbindet und der abschließende Segen verabschiedet die Gäste. Der nächste Hattrick findet am 17.2.2019 in der LUX Junge Kirche statt.