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Willkommen Aktuelles Bericht von der CFN Trainerschulung zum Werte integrierten Training für Fußballer am 05.05.17
Bericht von der CFN Trainerschulung zum Werte integrierten Training für Fußballer am 05.05.17 PDF Print E-mail

Werte trainieren – Persönlichkeit entwickeln

Zugegeben, ich war schon ganz schön neugierig, welche Informationen ich zum Thema werteintegriertes Training erhalten würde und wie die praktische Umsetzung wohl aussehen könnte. Mit diesem Gefühl machte ich mich am Freitag 5.5. abends auf den Weg nach Fürth zum Sportgelände an der Coubertinstraße, um den Abend unter erfahrenen Fußballlehrern zu verbringen. Ade, der mich freundlich empfing, führte mich zu einer kleinen Hütte, die neben einem der Trainingsplätze steht. Dort versammelte sich nach und nach ein kleiner, dennoch sehr bunter Haufen Interessierter. Nach Ades Begrüßung gingen wir in den Theorieteil über, der uns eine Vorstellung davon vermittelte, welche Bedeutung werteintegriertes Training im Sport, aber auch im Leben des Sportlers einnimmt.

Praktische Übung - Jugendmannschaft hört Ade zu

Für den praktischen Teil des Abends hatte sich eine Jugendmannschaft der SG Quelle Fürth zur Verfügung gestellt. Anhand der Übungen Torschuss und Passen führte uns Ade die Umsetzung des werteintegrierten Trainings in acht Phasen vor. Dabei wird die Ausführung der Trainingseinheit unterbrochen, um Raum für Reflektion zu geben, Verbindung zu einem „Wert“ herzustellen und diese Betrachtungsweise auch auf andere Lebensbereiche zu übertragen. In der anschließenden Wiederholung der Übung soll dann durch zusätzliche Fokussierung auf den wertebasierten Erfolgsfaktor eine positive Verstärkung des Trainingseffekts erreicht werden.

Den Abschluss bildete nach absolvierter Trainingseinheit ein Meinungsaustausch zwischen den Teilnehmern, Ade und Mitgliedern des Trainerstabes bzw. der Jugendleitung der SG Quelle Fürth.

 

Fazit: Obwohl die Verstärkung des Trainingseffektes an diesem Abend nur in kleineren Maßen sichtbar wurde, ist für mich in dieser Form des Trainings sichtbar, dass die Verantwortung des Sports für die Entwicklung des Sportlers sich nicht nur auf seine sportliche Leistung beschränken darf, sondern zusätzlich die ganzheitliche Persönlichkeitsförderung im Blick haben muss. Darin wird ein Teil des Denkansatzes von John Wooden (berühmter Basketballspieler und -trainer in USA) sichtbar, der Erfolg darin definierte, dass der Sportler als Mensch dazu befähigt wird, sich in bereichernder Art und Weise in die Gesellschaft einzugliedern. Für mich ist dies ein Ansatz, der sowohl Sportlern, aber auch Trainern ein breiteres Zielefeld im Trainingsalltag immer wieder bewusst vor Augen führt und parallel sowohl sportlichen als auch persönlichen Erfolg erreichen lässt. Wolfgang Bauer, Langenzenn