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Willkommen Aktuelles Aller guten Dinge sind drei: Fußball, Glaube und Sieg
Aller guten Dinge sind drei: Fußball, Glaube und Sieg PDF Print E-mail

Was der Fußball mit dem Glauben gemeinsam hat und wer die Sieger sind

Am Sonntagabend fand zum zweiten Mal der Regionale Fußballgottesdienst statt. Zahlreiche Fußballbegeisterte fanden sich in der LUX – Junge Kirche Nürnberg ein und feierten einen Gottesdienst, der Fußball, Gott und Glauben zusammenbringen will. Das Christliche Fußballer Netzwerk e.V. (CFN) ist Veranstalter und hat sich dieses Mal den Profifußballer Enrico Valentini vom 1. FCN mit aufs Glaubensfeld geholt.

In der modernen Jugendkirche LUX herrscht „Full Fußball-House“. Auch Michael Köllner, Trainer des 1. FCN, ist mit von der Partie, auf Ausschau nach Impulsen, die er für sich und seine Mannschaft mitnehmen kann. Im Altarraum steht ein kleines Fußballtor und auch sonst liegt ein Fußball-Feeling in der Luft, was nicht nur an den „3 im Weckla“ liegt, welche die Macher selbstverständlich auch anbieten. Leute, die Fußball mögen und in der Kirche aktiv sind, sollen in diesem Angebot eine kompatible Plattform finden. Auch ein Transfer, wie beim Fußball, ist durchaus erwünscht: Dass eingefleischte Fußballfreunde dem Glauben näherkommen dürfen und natürlich auch umgekehrt. Um 18 Uhr erfolgt der Anpfiff, die Akteure laufen in den Gottesdienstraum ein, und es folgen jene 90 Minuten für die Ewigkeit, die von den Machern ausgerufen wurden. Ade Gärtner, Leiter des CFN, begrüßt die Besucher. Dieser Gottesdienst wird, wie sonst auch, im Namen Gottes gefeiert, doch die restlichen Elemente dieses „Votums“ branden als Echo aus den übervollen Gottesdienstreihen. Gärtner fordert sie, laut „des“ rufend, ein. Stimmgewaltig erwidert der Fanblock: „Vaters“, „Sohnes“ und schließlich „Heiligen Geistes“, gefolgt von einem einvernehmlichen „Amen“. Das erinnert an eine Fankurve im Stadion. Pfarrer Michael Wolf vom Amt für Gemeindedienst spricht das Eingangsgebet. Dann rockt der Chor von der „Chapel Fürth“ die Bühne. Daniela Flachenecker vom Eichenkreuz, der Sportarbeits-Sparte der Evangelischen Jugend Nürnberg, heizt mit einem Warm-up für den Gottesdienst ein. Die Spielstrategie schimmert durch: überkonfessionell und trägerübergreifend läuft das ganze hier ab. Mit einem Fan-Talk folgt das nächste Manöver, zu welchem Anna Rohlederer von der LUX-Kirche Club-Fan Jan, Bayern-München-Bekenner Christian und Kleeblatt-Anhängerin Jutta zusammenbringt. Nach einigem Ach und Weh köpft Jan das gekonnt weg: „Mit Jesus im Mittelpunkt geht’s leichter“, auch wenn mal angeheizte Stimmung im Stadion herrscht. Enrico Valentini, 1. FCN-Spieler, betritt die Bühne. Sehr ehrlich gibt er Zeugnis darüber, wie er zum Glauben gefunden hat und wie Jesus Christus dadurch sein Leben verändern konnte. Während seiner Fußballer-Zeit in Karlsruhe entdeckte er eines Tages nach dem Training einen Zettel in der Kabine: „Heute Abend Hauskreis, 19.30 Uhr, alle kommen“. Solch ein Hauskreis sei eine Plattform, die für Profifußballer gut funktionieren kann, da ein normaler Gemeindebesuch aufgrund Training und Spielplan oft nicht drin sei. Ein geselliger Abend zu Hause bei Fußballkollegen, an dem Glaubensfragen auf den Tisch kommen und erfahrene Christen aus ihrem Leben berichten – das ist mit einem Fußballer-Hauskreis gemeint. So habe Valentini zum Glauben gefunden. Indem er fortan aus dem Wort Gottes gelesen und gelernt hat, habe sich sein Leben verändert. Aus seinem Leben berichtet auch Michael Wolf bei der Predigt. Gott sagte ihm, dass er ihn in seinem Team gebrauchen könne, dass Wolf hierfür aber, trotz anfänglichem Liebäugeln mit dem Fußballsport, kein Tore schießender Superstar sein müsse. Im Fußball gibt’s pro Team elf Player, bei Jesus waren es zwölf Player, die er nacheinander berufen hat. „Solche Typen wie Du und ich hat Gott in sein Team berufen“, so Wolf. Im Leben sei es wie im Fußball, indem Jesus als guter Trainer fürs Leben fungiere, der einen fordere und fördere. Kurz vor dem Abpfiff singt die Menge das Lied „Wir sind eins, folgen Deinem Namen“. „Eins sein“, bei Gott und auf dem Platz. Als Spielfazit bekommen die Besucher „You’ll never walk alone“ mit auf den Weg – „Gott geht mit Dir“. Für eine gemeinsame Mission begeistert brennen und eine verbindende Leidenschaft leben kann man im Fußball wie im Glauben. Im Glaubensleben ist es wie im Fußball: Mit Plan, Stürmern und gutem Trainer schafft man es bis aufs Siegertreppchen. Ein Leben mit Jesus kennt einen Plan, bietet Führung und lässt alle Menschen, die sich dafür entscheiden, himmelsstürmende Sieger sein.

 

 

 


Nachbericht von: Diana Schmid (www.schmid-text.de)